Roter Teppich für Max Aicher: Drei Anlässe zum Feiern

Zum 90. Geburtstag, 100-jährige Firmenjubiläum der Baufirma und zu 10 Jahre Stiftung lud Max Aicher am Donnerstag Abend 400 Gäste in die aufwändig zum Gala Saal verwandelte Fußballhalle im Sportpark ein, um diesen Anlass gebührend zu feiern. Moderatorin Maria Theresa Schinnerl führte charmant durch den Abend, an dem die Gäste mit einem Vier-Gänge-Menü und edlen Weinen verwöhnt wurden.  Musikalische Begleitung gab es unter der Leitung von Daniel Spaw durch die Bad Reichenhaller Philharmoniker.

Dr. Markus Söder nannte ihn in seinem Grußwort einen „bedeutenden Unternehmer, Pionier und starken Mann” der Bayern vorangebracht habe und immer noch neugierig sei. Der Ministerpräsident überbrachte ihm als „Geburtstagsgeschenk” die Urkunde der neu gegründeten Max Aicher Förderstiftung. 

„Bleiben Sie, wie Sie sind, wir brauchen solche Unternehmer”, betonte Söder in seiner launigen Rede. Er schilderte, dass Aicher immer, wenn er ihn treffe, eine Idee und Skizzen in seiner Mappe dabei habe. Söder ließ kurz die Vita des Freilassinger Unternehmers Revue passieren, von seinem Abschluss als Bauingenieur und seiner anschließenden Beschäftigung bei der bayerischen Bauverwaltung bevor er in das Baugeschäft seines Vaters eingestiegen war: „Das war ein geschickter Zug von Ihnen, Sie wussten dann, wie Behörden funktionieren und wie Genehmigungen erteilt werden.” 

Bis heute sei Aicher im Vorstand tätig. „Sie sind ein echter Selfmade-Man”, fuhr der Ministerpräsident fort. Aus dem Baugeschäft seines Vaters habe Max Aicher eine mit heute über 100 Firmen , 1,5 Milliarden Umsatz und 4500 Beschäftigten entwickelt. „Sie sind seit Jahrzehnten erfolgreich. Ich wäre froh, wenn wir mehr Männer mit ihrer Mentalität, Kraft und vielleicht auch Sturheit hätten.” Söder hob, wie weitere Redner des Abends, hervor, dass der Freilassinger weltweit agiere und trotzdem regional tief verbunden sei: „Sie haben die Region gestärkt … Sie wollen, dass es Ihren Unternehmen und Ihrer Heimat gutgeht.” 

Max Aicher habe den Stahlbereich revolutioniert: „Es gibt kein Auto, das nicht mit Stahl von Max Aicher ausgerüstet ist …
Sie leiten, führen und prägen die größten Recyclingunternehmen, die es bei uns gibt.” Söder nannte auch die Geschäftsbereiche Tourismus und das Bildungszentrum für Integration. „Alles, was Sie im Leben angefasst haben, ist zu Stahl geworden und hat zum Erfolg geführt … Einsatz, Motivation, Leistung – das ist Ihr Erfolgsgeheimnis.” Es sei ihm eine persönliche Ehre, heute Abend hier zu sein, so der Ministerpräsident. 

Staatsministerin Michaela Kaniber zog in ihrer Laudatio immer wieder Parallelen zur James Bond Filmreihe 007 „Nur nicht nichts unternehmen, mir macht die Arbeit Spaß”, habe Max Aicher einmal zu ihr gesagt. Zum Urlaub müsse er von seiner Frau gezwungen werden, das Wochenende behindere für ihn nur den reibungslosen Übergang von Freitag zu Montag. 

Die Liste von Aichers Ideen und Visionen sei schier endlos. Er sei ein Unternehmer, der Grund und Boden sammle. Kaniber berichtete scherzhaft von Verhandlungen mit einem Landwirt, der seinen Grund zuerst nicht habe verkaufen wollen, von der Hartnäckigkeit Aichers, der am Ende doch das gewünschte Ziel erreichte: „Er versteht es, so lange sein Gegenüber zu zerbröseln, bis er sich durchsetzt.” Erreiche er einmal nicht den gewünschten Erfolg, sei es erstaunlich, wie „frustfrei” Aicher das nächste Projekt in Angriff nehme. Als Bub, im Zweiten Weltkrieg, habe seine Familie nach Straß flüchten müssen und sich ohne Unterstützung durchgebracht: „Da haben Sie gelernt, dass nur die eigene Tatkraft zählt.” 

Max Aicher sei als Person und seine Firma zur Institution geworden. „Man kann Sie nur mit einem Wort beschreiben: Der Mann ist wahnsinnig, ein Spinner – im besten Sinne des Wortes. Er spinnt immer Gedanken.” Die Ministerin wünschte Aicher, dass ihm sein Mut und Kampfgeist, seine schier unerschöpfliche Energie und sein Tatendrang noch viele Jahre erhalten bleiben mögen: „Ich habe aufrichtige Anerkennung und größten Respekt vor Ihrer Leistung.” Freilassings Bürgermeister Markus Hiebl zog in seiner Rede Parallelen vom Werkstoff Beton und Stahl zu Max Aichers Persönlichkeit, die hohem Druck von außen standhalte, widerstandsfähig und zäh sei. Auf Söders Worte bezogen sagte Hiebl: „Ich freue mich auf die weiteren Mappen, die wir miteinander durchgehen können.” 

Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses überreichte Max Aicher zwei Urkunden: Die Ehrenurkunde zum 100-jährigen Bestehen der Max Aicher GmbH & Co. KG, wie auch die Ehrenurkunde zur Anerkennung der in Treue geleisteten 60-jährigen Dienstzeit Max Aichers. Sie sagte: „Sie sind ein Antriebsmotor für uns andere.”

Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung hatte ebenfalls ein „Geschenk” dabei für den Freilassinger Unternehmer, der in der Kurstadt unter anderem die Predigtstuhlbahn besitzt: „Sie haben in Ihrer Geburtsstadt so unglaublich viel geleistet und Sie halten sich so gerne am Predigtstuhl auf, dass der Stadtrat beschlossen hat, quasi den Vorplatz zum Predigtstuhl, den Südtiroler Platz, in Max-Aicher-Platz umzubenennen.”

Dankbare Worte gab es von Prof. Dr. Peter Niedermaier sowie dem vormaligen CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner als Vorsitzenden des Hochschulrats der Technischen Hochschule Rosenheim. Sie dankten Aicher mit herzlichen Worten dafür, dass er der Hochschule eine Stiftungsprofessur als Technologiezentrum für Energie und Gebäude geschenkt habe, die in den nächsten fünf Jahren sehr teuer sei. „Sie, Herr Aicher, gestalten die Zukunft”, so Stöttner: „Vielen Dank für ihre Hartnäckigkeit und Visionen und dass Sie uns immer fünf Schritte voraus sind.” 

Max Aicher selbst zeigte sich dankbar für all den Zuspruch. Und er wäre nicht Max Aicher, würde er nicht voller Stolz Werbung für sein Unternehmen machen, in diesem Fall für die grandios verwandelte Fußballhalle des Sportparks: „Wir beweisen heute Abend, dass wir in Freilassing auch in der Lage sind, ein Kulturhaus zur präsentieren.” Und seinen Mitarbeitern des 130 Mann starken Jubiläums-Geschäftszweigs zu danken: „Die Größe einer Baufirma hängt vom Geist ab, der dahinter steht.”

Mit einer beeindruckenden Flugdrohnenshow vor dem Sportpark endete ein fünfeinhalbstündiger Abend, an dem einer der größten Unternehmer der Stadt Freilassing und Bayerns angemessen gewürdigt worden war.

Fotos: @wildbild

Max Aicher Chronik Verfilmung

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